59 Jahre
Vereinigung freischaffender Architekten Deutschlands e.V.

Avantgarde des Berufsstands Kernsätze und Wegmarken  der VfA


Kernsätze

  1. Mitglieder der VfA sind ausschließlich freischaffende Architekten
  2. Die VfA-Architekten sind Sachwalter des Bauherrn
  3. Die VfA-Architekten stehen für ein umfassendes, ganzheitliches und verantwortungsbewusstes Bauen
  4. Die VfA ist die Plattform für die Entwicklung neuer Netzwerke
  5. Die VfA verfolgt ihre berufspolitischen Ziele im Dialog mit allen Gruppen und Parteien
  6. Kollegiales Zusammenarbeiten prägt die VfA
  7. VfA-Architekten stellen sich den Anforderungen der Zukunft

Wegmarken

  • 1958 1)Foto:Gründungsurkunde
  • 1958 VfA fordert Einrichtung berufsständischer Kammer und deren bundesweite Dachorganisation (Bundesarchitektenkammer)
  • 1962 Gründung einer Verrechnungsstelle
  • 1963 „Politik wird mit oder ohne uns gemacht, wenn sie ohne uns gemacht wird, laufen wir Gefahr, dass sie gegen uns gemacht wird“ (Hanns Schaefer, Präsident der VfA)
  • 1965 Die VfA fordert eine gesetzliche Regelung der Planvorlageberechtigung
  • 1968 Die VfA fordert eine Gebührenordnung, die gesetzliche Regelung der Planvorlageberechtigung, die Einführung von Architektengesetzen und –kammern in allen Bundesländern
  • 1968 Die VfA stellt die Forderung nach einer stetigen fachwissenschaftlichen Fortbildung der Architekten in Deutschland
  • 1969 Die Bundesarchitektenkammer wird gegründet – die VfA hat sich maßgeblich für deren Gründung eingesetzt
  • 1970 Erneute, verstärkte Forderung nach der Einführung einer Gebührenordnung für Architekten
  • 1971 Die Initiativen der VfA ebnen der Erarbeitung der HOAI den Weg
  • 1972 Erstmals wird auf Betreiben der VfA ein Tarifvertrag mit der IG Bau Steine Erden abgeschlossen. Die VfA ist der Architektenverband mit sozialer Verantwortlichkeit.
  • 1974 CONSTRUCTA in Hannover: Auf dem VfA-Stand wird einer der ersten Computeranlagen für Architekten vorgeführt
  • 1978 Die VfA setzt sich für ein Verbot der Nebentätigkeit für Beamte ein
  • 1996 Die VfA initiiert das erste Verbände-Gespräch


Die VfA setzt sich seit Ihrer Gründung im Jahr 1958 als Berufsverband engagiert für freischaffend Tätige ein:

  • Architekten/-innen
  • Innenarchitekten/-innen
  • Garten- und Landschaftsarchitekten/-innen
  • Stadt- und Raumplaner/-innen
  • Studenten/-innen dieser Fachrichtungen


Die VfA-Mitglieder vertreten in den Architektenkammern der Länder und des Bundes konsequent die Interessen der Büroinhaber/-innen und ihrer Mitarbeiter. Ergebnisse dieses Engagements sind:

  • Die Schaffung der Berufsordnung mit dem Schutz der Berufsbezeichnung „Architektin“ bzw. „Architekt“
  • Die Bildung der Architektenkammern,
  • Die Etablierung von grundlegenden Anforderungen an die Berufsausbildung,
  • Die Entwicklung und der Erhalt der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)
  • Die Entwicklung und Förderung des Wettbewerbswesens


Heute engagieren sich 13 Landes- und 39 Bezirksgruppen für die Existenzsicherung des freischaffenden Berufsstandes. Das VFA-Präsidium und die Bundesgeschäftsstelle in Berlin machen ihren Einfluss in allen wichtigen Dachverbänden geltend:

  • Architects‘ Council of Europe (ACE) in Brüssel
  • Bundesarchitektenkammer (BAK) in Berlin
  • Bundesverband Freier Berufe (BFB) in Berlin,
  • Deutscher Kulturrat in Bonn,
  • Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO) in Berlin,
  • Initiative Architektur und Baukultur
  • Verbändegespräche


References   [ + ]

1. Foto:Gründungsurkunde