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Gute Aussichten für 2017

Dörries VfA Bund 0 Comments

Zur Lage der Freiberufler in Deutschland

In Deutschland erwirtschaften mehr als 1,34 Millionen Selbständige, darunter freie Architekten, Stadtplaner und Ingenieure, einen Jahresumsatz von etwa 388 Mrd. Euro und beschäftigen gut 3,6 Millionen Mitarbeiter. Kurzum: Freiberuflichkeit ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Das Institut für Freie Berufe in Nürnberg (IFB) hat kürzlich im Auftrag des Bundesverbands der Freien Berufe e. V. (BFB) eine Umfrage zur wirtschaftlichen Situation der Freiberufler in Deutschland durchgeführt. In der Untersuchung wurden 600 Freiberufler der im BFB vertretenen Fachrichtungen, also technisch-naturwissenschaftliche Berufe, die Rechts-, Steuer- und Wirtschaftsdisziplinen sowie Heil – und Kulturberufe, um eine Einschätzung des vergangenen Geschäftsjahres sowie der voraussichtlichen Entwicklung für 2017 gebeten. Im Ergebnis zeigt sich: Für Freiberufler war 2016 ein gutes Jahr. 50, 6 Prozent der Befragten schätzen ihre Geschäftslage als gut ein; 35,9 Prozent zumindest als befriedigend. Nur 13,3 Prozent beurteilen ihre Situation als schlecht. Und auch die Aussichten stimmen die meisten optimistisch. Weit mehr als zwei Drittel der Befragten (72,5 Prozent) erwarten eine gleichbleibend zufriedenstellende Entwicklung; 14,9 Prozent rechnen sogar mit Zuwachs. Nur 12,9 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. Der Optimismus ist jedoch nicht gleichverteilt. So sind die Vertreter der technisch-naturwissenschaftlichen Professionen, zu denen auch Architekten und Stadtplaner gehören, deutlich zuversichtlicher als Kulturschaffende.

Das zeigt sich auch in der Personalplanung: Zwar plant insgesamt jeder fünfte Befragte Neueinstellungen, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich erhöhter Personalbedarf vor allem im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich sowie bei Anwälten und Steuerberatern. Eine ausführliche Darstellung der Umfrageergebnisse finden Sie hier.

 

 

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