Medienpreis 2016

Medienpreis 2016 der Bundesarchitektenkammer

Dörries VfA Bund 0 Comments

Wenn in den Medien von Architektur die Rede ist, geht es viel zu oft nur um die sogenannten Star-Architekten, um milliardenschwere Prestigeprojekte oder den damit verbundenen Ärger. Doch Baukultur ist kein Privileg von Metropolen, sondern findet überall dort statt, wo Architekten planen und mit allen Beteiligten um eine gute Lösung ringen.

Zum Beispiel in Hannover, wo auf dem Gelände einer ehemaligen Gummifabrik ein neuer Stadtteil wächst. Mit ihrer multimedialen Langzeit-Begleitung dieses Projekts belegten die Volontäre der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung den mit 5.000 Euro dotierten 1. Platz beim Wettbewerb um den Medienpreis der Bundesarchitektenkammer 2016.

„So kann ein moderner Lokaljournalismus aussehen, der Architektur und Städtebau unprätentiös zum Thema alltäglicher Auseinandersetzung vor Ort macht“, erklärte Riklef Rambow, Professor für Architekturkommunikation und Jury-Vorsitzender, in seiner Laudatio.

Medienpreis 2016 - Die Gewinner

Die Preisträger des Wettbewerbs “Medienpreis der BAK 2016”

Auf der Veranstaltung am 1. Dezember im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin lobte BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann die Vielfalt der insgesamt 140 eingereichten Arbeiten und betonte zugleich die Bedeutung einer einfallsreichen und sachkundigen Architektur-Berichterstattung für alle planerischen Disziplinen.

Bei der Preisverleihung anwesend war auch VfA-Präsident Matthias Irmscher, der die Auslobung eines auf Architektur und Städtebau spezialisierten Journalistenpreises begrüßte: „Das ist ein Ansporn für den Berufsstand, das eigene Schaffen mit Selbstbewusstsein in die öffentliche Aufmerksamkeit zu bringen.“

Für die Qualität der baukulturellen Debatte hierzulande sprechen indes auch die ausgezeichneten Beiträge der anderen Preisträger, darunter Gerhard Matzig von der „Süddeutschen Zeitung“ (2. Preis), Joachim Goetz von der „Münchner Abendzeitung“ (3. Preis) sowie Adrian Lobe von der Neuen Zürcher Zeitung (Förderpreis). Weitere Informationen zum Wettbewerb und den prämierten Arbeiten finden Sie hier.

Kommentar verfassen