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VfA-Präsident Matthias Irmscher auf der Landesvertreterversammlung Baden-Württemberg

Dörries VfA Baden-Württemberg, VfA Bund 0 Comments

Zu den geladenen Gästen der Landes­vertreterversammlung der Architekten­kammer Baden-Württemberg gehörte auch der frisch gewählte VfA-Präsident Matthias Irmscher. Auf der Veran­stal­tung, die am 25. Und 26. November im Konzerthaus Freiburg stattfand, standen die aktuellen Themen des Berufsstands klar im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. In ihrem Grußwort kündigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, zusätzliche öffentliche Mittel für den Wohnungsbau und die Städtebauförderung an.

Der lebendige Austausch über Entwicklungen beim Wohnungsbau, im Klimaschutz und in Sachen Wettbewerb war indes nicht nur für die Kollegen aus Baden-Württemberg interessant, sondern bot viele Anregungen für den Berufsstand an sich.

So präsentierte Hauptgeschäftsführer Hans Dieterle die aktuellen Ergebnisse der jüngsten bundesweiten Hommerich-Umfrage zur wirtschaftlichen Situation von selbstständigen Planern und Architekten, die ein insgesamt erfreuliches Bild zeichnet. Auch wenn nicht alle im gleichen Maße von der guten Konjunktur profitieren, erwirtschaften die Büros im Durchschnitt höhere Überschüsse und stehen umso besser da, je mehr Mitarbeiter sie haben.

Natürlich wurden die Teilnehmer über den jüngsten Beschluss der EU-Kommission unterrichtet, die Bundesrepublik wegen ihres Festhaltens an der HOAI vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Hier wird nun die Klageerwiderung der Bundesregierung abzuwarten sein, mit der allerdings nicht vor Januar 2017 zu rechnen ist.

VfA-Präsident Matthias Irmscher lobte die offene Atmosphäre, in der die Diskussionen und Vorträge stattfanden. „Besonders gut fand ich den Verzicht auf eine Podestanordnung“, so der VfA-Präsident. „Stattdessen berichteten immer zwei Personen im Dialog aus ihren Arbeitsgruppen, so dass eine echte Gesprächsatmosphäre aufkam, ohne dass der Inhalt gelitten hätte.“

 

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