Studierendenwettbewerb 2025: Nachnutzung des Echelon-Geländes in Bad Aibling

Der VfA-Studierendenwettbewerb ist entschieden. Die Gewinner konnten am 21. November im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung der VfA in Bad Aibling ihre Preise entgegennehmen.
Die Aufgabe bestand darin, eine Vision für die Nachnutzung des Echelon-Geländes in Bad Aibling zu entwerfen. Mit ihren ikonischen, kugelförmigen Radomen war die Anlage in der Vergangenheit Teil einer Geschichte der Geheimhaltung, der globalen Vernetzung und der technologischen Überwachung durch internationale Nachrichtendienste. Die Studierenden waren aufgefordert, Vorschläge für die Umnutzung der Radome zu machen, mit gestalterischer Transformation der Hüllen und Integration des Ensembles ins Gelände.

1. Preis: „Kosmos unter Kuppeln“
Entwurfsverfasser: Daniel Afriyie Owusu und Mila Helene Kay (Leibniz Universität Hannover)
Der Siegerentwurf von Daniel Afriyie Owusu und Mila Helene Kay
beeindruckte die Jury durch ein visionäres, utopisches Szenario für die Raumfahrt. Die neue Übungsstation für das Weltall folge laut Jury einem logischen Raumprogramm, das die einzelnen Baukörper mit einem Gang sinnvoll verbinde und dabei bestehenden Kugelformen schlüssig variiere.
Hier finden Sie den Siegerentwurf zum Download

2. Preis: „Re: Radom Zuhören statt Abhören„
Entwurfsverfasser: Felix Ridder und Jakob Zimmer (TU Berlin)
Der Entwurf gestaltet die Echelon-Anlage zu einen offenen Landschaftspark um, unter kreativer Weiterverwendung der vorhandenen Radome.
Der Entwurf des 2. Preises zum Download
Die Jury des Studierendenwettbewerbs:
Alexander Schwab, München, Architekt (Präsident der VfA)
Prof. Ariane Waegner, Architektin VfA, (HTW Berlin)Iris Hannewald, Architektin VfA, Nürnberg
Alexandra Heese, München, Architektin (Präsidium der VfA)
Hermann Thoma, Architekt (Vizepräsident der VfA)
Matthias Burkart, Architekt VfA, Stuttgart
Dr. Norbert Englhardt, Architekt VfA, München
Thomas Glatzel, Architekt und Stadtplaner VfA, München
